Veröffentlichungen
- 29.02.2012
Trotz 52.000 Schülern – der Humanistische Verband kündigt die Finanzierungsvereinbarung mit dem Berliner Senat
Pressemitteilung
- 31.10.2011
An der Berliner Bevölkerung vorbeiregieren - so geht's
Bildungsfragen stehen heute auf der Tagesordnung der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU in Berlin. Dabei sollte es auch um Bildung gehen und nicht um die Durchsetzung kirchlicher Interessen, fordert der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg. Grundlage dafür müssen die gesellschaftlichen Realitäten und Bedürfnisse sein. Pressemitteilung
- 27.10.2011
Ethikunterricht weiter gemeinsam statt getrennt in Berlin
In den gegenwärtigen Verhandlungen zur großen Koalition zwischen SPD und CDU in Berlin hat die CDU die Einführung eines Wahlpflichtbereichs zwischen verschiedenen Religionen und Weltanschauungen und dem Fach Ethik verlangt. Zu dieser neuerlichen Forderung, nachdem zwei Klagen gegen den gemeinsamen Ethikunterricht vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert sind und nach der Niederlage von Kirchen und CDU mit der gleichen Forderung 2009 im Volksentscheid,
erklärt der Vorsitzende des Fachverbands Ethik e.V. Peter Kriesel: Presseerklärung
- 24.10.2011
Will die CDU den Volksentscheid gegen „Pro Reli" kippen?
Die Berliner CDU will in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD die Besserstellung des Religionsunterrichts erreichen. Der HVD Berlin-Brandenburg bezeichnet diese Pläne als undemokratisch. Verbandspräsident Norbert Kunz kritisiert die christliche Klientelpolitik und die damit verbundene „Ignoranz" der CDU gegenüber den Berliner Realitäten. Presseinformation
- 29.06.2011
Lebenskunde in katastrophalen Zeiten
BERLIN. (hpd/hvd-b) „Liebe Frau Merkel..." Ohnmacht und Wut - Schüler und Schülerinnen der Liebmann und Galilei-Schule schreiben an Angela Merkel und fordern den Ausstieg aus der Atomenergie ... und die Kanzlerin antwortet! Details
- 08.12.2010
Jeder sechste Schüler im Lebenskundeunterricht
Während immer weniger Schüler/-innen den Religionsunterricht der Evangelischen und Katholischen Kirche sowie der Islamischen Föderation besuchen, entscheiden sich immer mehr Familien für den Humanistischen Weltanschauungsunterricht. Pressemitteilung
- 29.04.2010
Lebenskunde macht sich für Kinderrechte stark
Pressemitteilung
- 14.09.2009
Antworten der Parteien auf Wahlprüfsteine des Humanistischen Verbandes
HVD empfiehlt Nichtwahl von CDU und CSU
Pressemitteilung
- 26.04.2009
Pro Reli-Niederlage - Aufwertung des „Berliner Modells"
Pressemitteilung
- 08.04.2009
Aktuelle forsa-Umfrage: Mehrheit der Berliner für gemeinsamen Ethikunterricht!
Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat Ende März eine Repräsentativumfrage zur Haltung der Berliner zum Ethik- und Religionsunterricht durchgeführt. Die Hauptergeb-nisse sind: Pressemitteilunf und Forsa-Umfrage
- 05.03.2009
Medienecho auf die Pressekonferenz des Bündnisses Pro Ethik am 4. März 2009 Pressespiegel
- 01.02.2009
Was will die Mehrheit der Bevölkerung in Berlin?
Widersprüchliche Ergebnisse von Repräsentativumfragen zum Ethik- und Religionsunterricht Pressemitteilung
- 01.02.2009
Presseinformation: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung muss Diffamierungen des HVD zurücknehmen
- 22.01.2009
HVD Berlin: Ein Erfolg von „Pro Reli" kostet dem Steuerzahler
56,8 Millionen mehr Pressemitteilung
- 17.01.2009
Pressespiegel Debatte um Pro Reli und Pro Ethik in Berlin
Auswahl/Zeitraum: 14. - 17. Januar 2009
- 16.01.2009
Pressemitteilung Wir sind für den Volksentscheid guten Mutes, dass der gemeinsame Ethikunterricht in Berlin erhalten bleibt
- FAZ v. 15.01.2009
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Online) v. 15.1.2009 - Gastbeitrag
Die Kirchen haben schon verloren / Von Bernhard Schlink
- taz v. 14.01.2009
Predigt gegen die Initiative "Pro Reli"
Verrat am christlichen Auftrag
Die Kirchen kämpfen in Berlin für ein Pflichtfach Religion statt Ethik an den Schulen. Dabei ist die ungerechte Schule als solche der Skandal. Eine Bergpredigt. VON CHRISTIAN FÜLLER
- 14.01.2009
Pressespiegel vom 3.-14. Januar 2009
Er enthält auch den Link zu einem Rundfunkinterview mit Senator Erhart Körting u Pro Reli und Links zu zwei weiteren Rundfunksendungen.
- 10.01.2009
Offenen Brief von Robert Dietrich an Bischof Huber, der unserer Initiative zugesandt wurde. Herr Dietrich ist Informatiker und aktives Mitglied der Evangelischen Kirche in Berlin.
Der im Zusammenhang mit dem Offenen Brief angesprochene Pro-Reli-Text
"6 Gründe für Wahlfreiheit" befindet sich auf der WebSite www.pro-reli.de.
- 07.01.2009
Der HVD ist nicht religionsfeindlich. ngriffe von „Pro Reli" erweisen sich als haltlos
Autor des Beitrages „Die religiöse Dressur des Kindes" wehrt sich gegen Instrumentalisierung von „Pro Reli"
Pressemitteilung
- 03.01.2009
Debatte um Pro Reli und Pro Ethik in Berlin
Auswahl / Zeitraum: 23. Dezember 2008 - 3. Januar 2009
Pressespiegel
- 01.01.2009
Auseinandersetzung um einen Angriff des Pro Reli - Vorsitzenden Christoph Lehmann und der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung auf den Humanistischen Verband und die Initiative Pro Ethik
Zeitraum: 28. Dezember 2008 - 1. Januar 2009
DOKUMENTATION
- 29.12.2008
Durchsichtiges Manöver von Pro Reli gescheitert
Unwahrheit und Diffamierung sind schlechte Werbemittel
Presseerklärung
- 29.12.2008
Pro Reli betreibt üble Nachrede gegen den HVD
Humanistischer Verband prüft strafrechtliches Vorgehen gegen den Pro-Reli-Vorsitzenden Christoph Lehmann Presseinformation
- 22.12.2208
Für ein friedliches und verständnisvolles Zusammenleben in unserer Stadt
Der Schirmherr der Initiative Pro Ethik, Walter Momper, Mitglied der
SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, erklärt zum laufenden
Volksbegehren von Pro Reli: Pressemitteilung
- 19.12.2008
Hedwig Raskob: Zum neuen Schulpflichtfach „Ethik" in Berlin. Gute Gründe für einen allgemeinen Werteunterricht. (Artikel)
- 18.12.2008
Protestbriefe an Bischof Huber und Wolfgang Thierse
Unserer Initiative "Pro Ethik" sind zwei Protestbriefe von Herrn Uwe Duske zur Kenntnis gegeben worden, gerichtet an Bischof Huber und an den Bundestagsvizepräsidenten Thierse.Herr Duske leitete 14 Jahre lang eine Berliner Hauptschule. Briefe
- 18.12.2008
58 Prozent der Berlinerinnen und Berliner für gemeinsamen Ethikunterricht
Ergebnisse einer aktuellen Repräsentativumfrage von Infratest dimap
Pressemitteilung
- 14.12.2008
Ökumenisches Netzwerk - Initiative Kirche von unten
Bischof Huber dreht an der Eskalationsschraube: Seine Loyalitätsforderung mißachtet das demokratische Verfahren und diskreditiert "Pro Reli" Pressemitteilung
- 11.12.2008
Pressespiegel der Debatte um Pro Reli und Pro Ethik
- 02.12.2008
Pressekonferenz
→ Werteunterricht als Pflicht- oder Wahlfach - eine Studie von Infratest dimap
im Auftrag der GEW / Bundesausschuss für multikulturelle Angelegenheiten
→ Bundesausschuss für multikulturelle ngelegenheiten (BAMA)
Bundesweite Mehrheit für einen gemeinsamen Werteunterricht - Wahlpflichtbereich Ethik/Religion deutlich weniger akzeptiert (mehr...)
→ Initiative Christen pro Ethik - Christen für das gemeinsame Schulfach Ethik
AUFRUF
- November 2008
Desinformation mit System
Pro Reli und seine Unterstützer im Kampf gegen den gemeinsamen Ethikunterricht in Berlin
Beispielanalysen - eingeführt und kommentiert von Dr. Gerhard Weil
ABGEORDNETENHAUS VON BERLIN - WISSENSCHAFTLICHER PARLAMENTSDIENST - Berlin, den 29. Oktober 2008
Gutachten ber staatliche Einwirkungsmöglichkeiten auf den Religionsunterricht
- 25.11.2008
Flugblatt der Initiative Pro Ethik
Mit dem Titel "Ethikunterricht in Berlin: Gemeinsam - nicht getrennt". Pro Relis angebliche "Wahlfreiheit" ist Abwahlzwang!" hat die Initiative Pro Ethik ein Flugblatt herausgegeben. Sie erläutert darin ihre Positionen zu Pro Reli und zum gemeinsamen Ethikunterricht und ruft dazu auf, keine Unterschriften mehr an Pro Reli zu geben bzw. bereits gegebene Unterschriften zurückzuziehen. Siehe Flugblatt
- 24.11.2008
Pfarrer: Staatlicher Religionskundeunterricht statt "Sonderunterricht der Konfessionen und Religionsgemeinschaften"
Der früher im Kirchenkreis Berlin-Spandau tätige Pfarrer Emil Cauer fordert im Kontext der Berliner Debatte Pro Reli - Pro Ethik dazu auf, in Berlin einen mit dem Ethikunterricht verbundenen staatlichen Religionskundeunterricht nach dem Vorbild Großbritanniens einzuführen. Unter anderem schreibt er in einem mehrseitigen Artikel (siehe Anhang): "Unsere Schulen sind Lern-, und nicht Bekenntnisschulen. Eine hypothetische Trennung Schulen für Kenntnis / Religionsunterricht fürs Bekenntnis ist jedoch eine ideologische Selbsttäuschung. Es geht nicht um eine solche absolute Trennung, sondern es geht um die Freiheit der Schüler vom Druck zum Bekennen." Und an Pro Reli gerichtet. "Wer in der Debatte verschweigt, dass es von der ersten bis zur sechsten Klasse konfessionellen Religionsunterricht gibt, hingegen den Eindruck erzeugt, die Regierungsparteien Berlins seinen Feinde der Religion, der argumentiert demagogisch. Was die Sekundarstufe betrifft, so sollten die beiden großen christlichen Kirchen ihre Kräfte für einen staatlichen Religionskundeunterricht einbringen, statt für einen Sonderunterricht der Konfessionen und Religionsgemeinschaften zu kämpfen."
- 23.11.2008
Protestbrief von Eltern an Bischof Huber
- 23.11.2008
Protestbrief einer Klassenleiterin an Pro Reli
- 20.11.2008
"Verteilung von politischer Propaganda durch Religionslehrkräfte
an Berliner Schulen unglaubliche Dreistigkeit"
"Pro Reli" in den Schulen - SPD-Fraktionschef kritisiert Brief-Aktion von Bischof Huber
von Marlies Emmerich
Presseerklärung unserer Initiative nebst dem Bericht der Berliner Zeitung
- 19.11.2008
Grünen-Beschlussantrag für "gemeinsames Wertefach" an staatlichen Schulen in Deutschland
Der Bundesdelegiertenversammlung von Bündnis 90/Die Grünen vom 14.-16. November 2008 lag der Antrag des Kreisverbandes Göttingen "Abschaffung von getrennt konfessionellem Religionsunterricht an staatlichen Schulen" vor.
Darin heißt es einleitend: "Bündnis 90/Die Grünen setzen sich aktiv für die Schaffung von Rahmenbedingungen ein, den getrennt konfessionellen Religionsunterricht an den Schulen abzuschaffen. Wir stehen für einen gemeinsamen Werteunterricht, der Gemeinsamkeiten von Philosophie und Weltreligionen und die gesellschaftliche Legitimität von Pluralismus in Europa herausstellt. [...] Wir fordern daher langfristig die Streichung des Art. 7 Abs. 2 und 3 GG oder eine Umformulierung, die die Einführung eines religionswissenschaftlichen Unterrichts für alle ermöglicht." (Hervorh. G.E.)
Zu diesem Antrag wurde ein Änderungsantrag der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Christinnen und Christen gestellt, der sich ebenfalls gegen den konfessionell getrennten Religionsunterricht wendet, jedoch einen "Religionsunterricht für alle" nach dem so genannten "Hamburger Modell" auf der Basis von Art. 7 Abs. 3 GG favorisiert.
Beide Anträge wurden ohne Diskussion auf der Bundesdelegiertenversammlung an die Bundestagsfraktion und die Kommission überwiesen, die das Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl im September 2009 erarbeitet.
- 13.11.2008
Verleumderische Vorwürfe
CDU in Mecklenburg-Vorpommern schreckt im gegenwärtigen Streit um Religions- und bekenntnisfreien Unterricht in Schulen nicht vor unsäglichen Bezügen zur NS-Diktatur und DDR-Zeit zurück und beschuldigt den HVD „dezidiert anti-religiös" zu sein. mehr
- 07.11.2008
Bischof Müller zu Berlin als Missionsfeld
Anbei ein Tagesspiegel-Artikel, nach dem der Regensburger Bischof Müller gegen den Ethikunterricht als angeblichen Verstoß gegen die Religionsfreiheit polemisiert und Berlin als "großes Missionsfeld" ausmacht. In Berlin wirkten "weltanschauliche Gruppierungen, die noch mit der alten kommunistischen Ära verbunden" seien.
Die Anlage enthält auch eine ddp-Meldung zu Reaktionen von Dr. Gregor Gysi und Dr. Klaus Lederer
- November 2008
Tagesspiegel-Chefredakteur zu Pro Reli
In ihrer November-Ausgabe hat die blz, die Mitgliederzeitschrift der GEW Berlin, einen Kommentar von Lorenz Maroldt, Chefredakteur des Tagesspiegel abgedruckt, der im September 2008 auf Radio Eins des RBB gesendet worden war. Darin nimmt er -auch als evangelischer Christ- kritisch zum Volksbegehren von Pro Reli Stellung. Er setzt sich für den gemeinsamen Ethikunterricht in Berlin ein: "Das Fach Ethik soll und kann das Verständnis für andere Religionen fördern und damit auch ein besseres Zusammenleben in unserer Stadt. Konfessioneller Unterricht kann das nicht ausgleichen, und der Islamunterricht wollte das erst gar nicht." Der Kommentar ist als pdf-Datei igefügt
- 29.10.2008
Ethikunterricht und Integration
(1) Berliner Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE: Vortrag zum Ethikunterricht
Jeder für sich oder miteinander lernen? Der gemeinsame Ethikunterricht als eine Antwort auf die multikulturelle Realität Berlins
Zu diesem Thema hielt der Berliner Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Dr. Klaus Lederer,am 27. Oktober 2008 einen Vortrag im Rahmen des "Forums für Interkulturellen Dialog", FID Berlin e.V.
Hintergrundinformation zum Verein FID Berlin e.V.
Zweck laut Satzung: "Der Verein verfolgt das Ziel, ein friedliches Zusammenleben zwischen Angehörigen von unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Nationen zu fördern. Er sieht seine Aufgabe in der Förderung von Dialog zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen, Religionen und Nationalitäten durch Abbau von Vorurteilen und Intoleranz. Somit setzt sich der Verein die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe zum Ziel; ferner die Förderung des Bewusstseins über die Gemeinsamkeiten obgleich der Angehörigkeit an verschiedene Religionen, Kulturen und Nationalitäten durch Völkerverständigung und Förderung der internationalen Gesinnung. 2. Der Verein ist offen für alle Menschen, die die Satzungszwecke unterstützen, unabhängig von Rasse, Herkunft, Religion und Geschlecht. 3. Der Verein fördert und unterstützt die freiheitliche - demokratische Grundordnung." - Weiteres siehe: www.dialog-berlin.de
(2) Ehemalige Religionslehrerin zu Ethikunterricht und Integration
Leserbrief in der Berliner Zeitung vom 28.10.2008
Allen Schülern dieselben ethischen Werte vermitteln
Zu ",Pro Reli'" sammelt 34 000 Unterschriften" von Marlies Emmerich (25./26. Oktober): Als ehemalige West-Religionslehrerin kann ich den Eifer verstehen, Religion als benotetes, ernstzunehmendes Fach einzuführen. Bei dem Fach Ethik, das gern verteufelt wird, geht es aber um etwas anderes. Sollen wir wirklich in dieser bestehenden pluralistischen Gesellschaft unsere Kinder entweder in "christlicher" oder "staatlicher" oder "muslimischer, hinduistischer ." Ethik erziehen? Es liegt doch in unserem Interesse, alle Kinder zu integrieren. Also müssen allen Schülern dieselben ethischen Werte vermittelt werden, wie zum Beispiel die Achtung der Mitmenschen. Es geht darum, für Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft Raum zu schaffen, in Freiheit ihren Bedürfnissen nachzugehen und ihre Konflikte gemeinsam und gewaltfrei zu lösen. - Eva Frohme, Berlin-Kreuzberg
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1028/leserforum/0069/index.html
- 24.10.2008Feindbild Ethik
"Pro Reli" setzt auf Verunglimpfung des Ethikunterrichts
- und nun auch auf die "Kraft der Musik"
In einem heute von der Zeitung Neues Deutschland veröffentlichten Beitrag setzt der Vorsitzende des Vereins "Pro Reli", Dr. Christoph Lehmann, die Verunglimpfung des gemeinsamen Ethikunterrichts in Berlin und derjenigen, die ihn verteidigen, fort.
Mit Bezug auf "staatliche Repressalien" in der "jüngeren deutschen Vergangenheit" gegen Menschen, die sich zu ihrer Weltanschauung oder Religion bekannten, wirft er die Frage auf, wie es "heute in Berlin damit aus(sehe), insbesondere an den Schulen". Weiterhin unterstellt er, dass ein "staatliches Einheitsfach Ethik" unterschiedliche Auffassungen eher "unter den Teppich kehrt" als sie aus- und aufzuarbeiten.
Der ebenfalls heute von der Zeitung veröffentlichte Beitrag des Sprechers der Initiative "Pro Ethik", Dr. Gerhard Weil, weist darauf hin, dass der Verein "Pro Reli" auf seinen Unterschriften Ethik als "Zwangsfach" diffamiere, welches die Schüler bevormunde.
Richtig sei dagegen, dass der gemeinsame Ethikunterricht die Wahlmöglichkeiten der Schüler erweitere, denn "mit einem Wahlpflichtbereich würde den Schülern die Freiheit genommen, beides zu besuchen, den obligatorischen Ethikunterricht und den weiterhin freiwilligen Religions- bzw. Weltanschauungsunterricht."
Abschließend bezieht er sich auf das jüngste Plädoyer des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer für ein gemeinsames Fach und die Resolution des Bundeselternrates zur Werteerziehung, in der es heißt: "Wir wünschen uns einen gemeinsamen, alle Religionen und Kulturen thematisierenden Unterricht für alle Kinder - unabhängig von ihrer Herkunft. Verbindendes leben, an und aus den Differenzen lernen ist wichtig, Respekt vor dem Nicht-Gemeinsamen notwendig".
Quelle:http://www.neues-deutschland.de/artikel/137721.streitfrage-ethik-als-pflichtfach-in-berlin-beibehalten-oder-abschaffen.html
- vollständiger Text -
- 24.10.2008
"Pro Reli" und die "Kraft der Musik"
Inzwischen nutzt "Pro Reli", wie der heutige Tagesspiegel schreibt, auch die "Kraft der Musik". In einem "dramatischen Song", "einer Mischung aus Pionierlied und Liedermacher-Attitüde" heißt es kämpferisch: "Berlin, ich brauche Freiheit, die Freiheit in der Denke".
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Pro-Reli;art270,2643612 (mit Link zum Mithören!)
- vollständiger Text -
- 21.10.2008
Bischof Huber zu "vernünftiger und christlicher Politik" aufgefordert
Offener Brief des Pfarrers Martin Lotz
- 13.10.2008
Schülermeinung zur Pro-Reli-Argumentation
Die Berliner Zeitung hat die im Folgenden dokumentierte interessante Schülermeinung zu "Pro Reli" veröffentlicht
- 09.10.2008
Der Landesverband der Berliner SPD hat ein Argumentepapier zum Ethikunterricht herausgegeben. Es trägt den Titel: "Gemeinsam - nicht getrennt! Warum sich die Berliner SPD für einen Ethikunterricht für alle Schülerinnen und Schüler einsetzt"
- 08.10.2008
Wiener Zeitung (Online)
Berlin strebt die Wahlfreiheit zwischen Religion und Ethik an
Volksbegehren für Religionsunterricht
- 06.10.2008
"Ethik-Unterricht ist ein wichtiger Baustein der Integration."
DGB-Vorsitzender Michael Sommer unterstützt die Initiative Pro Ethik
- 02.10.2008
Christen kritisieren "Pro Reli"
Theologen beider christlicher Konfessionen unterstützen Ethikunterricht
von Marlies Emmerich
Berliner Zeitung, 02.10.2008
- 29.09.2008
Pro-Reli-Unterschriftentext für Volksbegehren: "verschleiernd" und "irreführend"
Eine kritische Analyse der Argumente von Pro Reli, welche unter dem Titel "6 Argumente für Wahlfreiheit" auf den Unterschriftenbögen für das Volksbegehren aufgeführt sind.
Die Analyse ist uns von Lina Fröhlich zugegangen. Sie studiert Ethik als Lehramt im 3. Semester. Unter anderem schreibt sie uns: "Mir fällt auf, dass viele Menschen wirklich gar nicht WISSEN, was ein getrennter Unterricht zur Folge haben würde und dass die Religion keineswegs durch Ethik verdrängt wird! Deshalb habe ich einige der Pro-Reli-Argumente klargestellt. [...] Pro Reli arbeitet mir verschleiernden und irreführenden Argumenten, da müssen wir die Berliner und Berlinerinnen mit der Wahrheit bedienen!".
- 29.09.2008
Kirchenaustritt wegen Pro-Reli-Unterstützung durch Kirchen
Die politisch engagierte Historikerin und Pädagogin Annegret Ehmann (Berlin) hat der Initiative Pro Ethik in einem Brief mitgeteilt, dass sie wegen der Initiative Pro Reli und deren Unterstützung durch die Evangelische Kirche ihren Kirchenaustritt erklärt hat.
Annegret Ehmann war als Gymnasiallehrerin tätig, leitete mehrere Jahre die Bildungsabteilung des Hauses der Wannseekonferenz und die RAA Brandenburg und war Vorstandsmitglied der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste e.V. - Derzeit ist sie in verschiedenen Projekten und als Redakteurin der viersprachigen Website www.lernen-aus-der-geschichte.de des Vereins "Gegen Vergessen - für Demokratie e.V." tätig. Veröffentlichungen zur Zeitgeschichte, Gedenkstättenarbeit und historisch-politischen Bildung.
- 23.09.2008
Initiative zur Unterstützung des gemeinsamen Ethikunterrichts in Berlin
- Wachsende Vorurteile gegen Juden, Muslime und Christen
Besorgniserregende Studie unterstreicht die Bedeutung des Berliner Ethikfaches
- Umfragen weisen massive Vorbehalte gegen Juden und Muslime in Europa und Deutschland aus. Auch antichristliche Stimmungen vorhanden.
- „Achtung und Verständigungsbereitschaft in der Schule lebendig üben!“ Deutscher Ausschuss für das Erziehungs- und Bildungswesen (1962) Dokumente
- 22.09.2008
taz.de - Der Ethikunterricht ist unverzichtbar
KOMMENTAR VON KIRSTEN WIESE
- 19.09.2008
Ein Artikel von Pfarrer i.R. Henning v. Wedel zu Pro Reli...
- 18.09.2008
Presseerklärung unserer Initiative anlässlich der in den nächsten Tagen beginnenden 2. Phase des Volkbegehrens von Pro Reli für einen Wahlpflichtbereich Ethik/Religion und damit gegen den gemeinsamen Ethikunterricht in Berlin
"Gemeinsam statt getrennt!": Ethikunterricht in Berlin
Für Dialogkultur - gegen Parallelgesellschaften
- 17.09.2008
Mit Lügen für Pro Reli
Leiter des Hauptstadtbüros des Rheinischen Merkur in der taz
Beitrag von R. Mishra, die Entgegnung seitens Pro Ethik und einige LeserInnen-Reaktionen in einer Dokumentation
- 28.08.2008
Abgeordnetenhaus Berlin - Drucksache 16 / 12 251
Kleine Anfrage - 16. Wahlperiode
Kleine Anfrage des Abgeordneten Matthias Brauner (CDU) vom 11. Juni 2008 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 16. Juni 2008) und Antwort: Ethik- vs. Religionsunterricht in Berlin: Wie neutral ist der Senat?
- 06.08.2008
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 06.08.2008)
Lehrer-Fortbildung in Scharia
Die Schulverwaltung legt einen ersten Entwurf zum Umgang mit muslimischen Schülern vor. Darin geben auch Fundamentalisten Rat. Der türkischstämmige Grünen-Abgeordnete Özcan Mutlu ist "empört über die Blauäugigkeit des Senats“.
- 23.07.2008
zur Initiative "LER 2011" in
Mecklenburg-Vorpommern und zu einem Fach Humanistische
Lebenskunde alsAlternative zum
Religionsunterricht
- 09.07.2008
Bernd Hübner ruft zu Spenden für das ambulante Kinderhospiz Berliner Herz auf.
- 20.06.2008
Für
Ethik – damit aus Erziehung Beziehung wird
Mein Wort zu den Berliner Auseinandersetzungen in diesen Tage
Von Wilfried Seiring
(PDF-Datei)
- 13.06.2008
Ethik statt Indoktrination
Die Initiative "Pro Reli" will
mit einem Volksbegehren die Gesetzeslage verändern: die Schüler sollen zwischen
Ethik und Religion "frei wählen können”. Damit wird suggeriert, dass dies
bisher nicht möglich sei - "Pro Reli" irrt. Von Bruno Osuch
(PDF-Datei)
- 06.06.2008
Presseerklärung des Humanistischen Verbandes Deutschlands aus Anlass einer
bundesweiten forsa-Repräsentativumfrage zur Akzeptanz des
Schulfaches Humanistische Lebenskunde.
Demnach soll nach Meinung von 61% der Befragten das Fach Humanistische
Lebenskunde in allen Bundesländern als Alternative zum Religionsunterricht
eingerichtet werden. 37 % der Befragten würden ihre Kinder eher am
Lebenskundeunterricht teilnehmen lassen als am Religionsunterricht ‚
(PDF-Datei)
- 30.05.2008
Presseecho vom 29./30. Mai 2008 auf die gestrige Debatte im Abgeordnetenhaus
zum Ethikunterricht und zum Volksbegehren von Pro Reli e.V.
- Parlamentsdebatte zum Ethikunterricht und zum Pro Reli ? Volksbegehren in Berlin
- Interview des Fernsehsenders TV Berlin mit dem Regierenden Bürgermeister
Klaus Wowereit am Rande der Plenarsitzung*
(PDF-Datei)
- 28.05.2008
der Humanistische Verband Deutschlands,
Landesverband Berlin e. V. begrüßt die Ergebnisse der
aktuellen Forsa-Umfrage zum Ethikunterricht, die die Initiative Pro Ethik heute
der Öffentlichkeit vorstellt.
(PDF-Datei)
- 25.05.2008
Pressedokumentation
zur Debatte um Religions- und Ethikunterricht in Berlin Zeitraum März - Mai 2008
(PDF-Datei)
- 24.05.2008
Initiative Pro Ethik erfolgreich gestartet
Pro Ethik Initiative zur Unterstützung des gemeinsamen
Ethikunterrichts in Berlin
(PDF-Datei)
- 22.05.2008
Beitrag zur Anhörung im
Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie des Berliner Abgeordnetenhauses am
22. Mai 2008
zum geplanten Volksbegehren der Initiative “pro Reli”
(PDF-Datei)
- 21.05.2008
Vereint gegen Reli
Um einen Erfolg des Volksbegehrens zu verhindern, hat sich jetzt die
Initiative Pro Ethik gegründet / Von Susanne Vieth-Entus
(PDF-Datei)
- 10.05.2008
Ein Plädoyer "Pro Ethik"
Felicitas Tesch und Gerd Eggers: Widerstand gegen die
Zerstörung des Ethikfaches
(PDF-Datei)
- 08.05.2008
Miteinander sprechen lernen
Von ethischer Verpflichtung und
religiös-weltanschaulicher Wahlfreiheit
Vortrag bei der ?Pro Ethik? ? Auftaktveranstaltung am 20. Mai 2008
in Berlin
Prof. Dr. Michael Bongardt, Freie Universität Berlin
(PDF-Datei)
- 08.05.2008
Thorsten Metter, Pflichtfach Ethik
Kooperation statt Konfrontation - Gemeinsamer
Unterricht statt Separation
(PDF-Datei)
- 03.05.2008
"Pro Reli kann zu einer Massenbewegung werden"
Vereinsvorsitzender Christoph
Lehmann kämpft für Religion als reguläres Schulfach
(PDF-Datei)
- 01.04.2008
Der Humanistische Verband Deutschlands kritisiert den holländischen Film
„Fitna" - Integration statt „Hassfilme“
(PDF-Datei)
- 05.03.2008
Am 6. März 2008 entscheidet die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende
Schriften über den Indizierungsantrag gegen das Buch „Wo bitte geht’s zu Gott?
fragte das kleine Ferkel“. Lesen Sie dazu die Stellungnahme des Humanistischen Verbandes
Deutschlands
(PDF-Datei)
- 06.02.2008
Humanistische Erziehung fördert Toleranz!
Stellungnahme zu „Wo bitte geht’s zu
Gott? fragte das kleine Ferkel" und zum Antrag auf Indizierung
sowie
Gibt es Schutzengel? Ist
mein Hund jetzt im Himmel?
Kommunikation über „religiöse“ Fragen im Lebenskundeunterricht
(PDF-Datei)
- 16.03.2005
Allensbach-Studie
bescheinigt dem Humanistischen Verband großes Potenzial
(PDF-Datei)
- den Grad der Neigung zur humanistischen
Lebensauffassung des HVD
- das Interesse an Angeboten des HVD
- die Bereitschaft und die gewünschten Felder,
den HVD zu unterstützen